Stundensatz-Rechner

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Wie wird gerechnet?

Arbeitstage/Jahr = Arbeitstage/Woche × 52 − Urlaub − Krankheit − Feiertage.
Abrechenbare Stunden/Jahr = Arbeitstage/Jahr × Stunden/Tag × abrechenbarer Anteil.
Benötigter Umsatz/Jahr = Wunschgehalt × (1 + Rücklage%) + Betriebskosten.
Stundensatz = Benötigter Umsatz/Jahr ÷ abrechenbare Stunden/Jahr.

Das Ergebnis ist eine grobe Orientierung, keine steuerliche oder betriebswirtschaftliche Beratung. Prüfe deine Zahlen individuell, z. B. mit einer Steuerberatung.

Häufige Fragen zum Stundensatz

Welcher Stundensatz ist als Freelancer üblich?

Das hängt stark von Branche, Erfahrung und Region ab — üblich sind grob 40 bis 120 € netto, in spezialisierten IT- oder Beratungsfeldern auch deutlich mehr. Wichtiger als ein Branchenschnitt ist der Mindest-Stundensatz, den dieser Rechner ermittelt: der Betrag, unter dem du langfristig draufzahlst, weil Wunschgehalt, Betriebskosten und Rücklagen nicht gedeckt sind.

Warum ist der abrechenbare Anteil so wichtig?

Von der gesamten Arbeitszeit gehen Akquise, Angebote, Buchhaltung und Fortbildung ab. Wer nur 60–70 % seiner Zeit tatsächlich an Kunden abrechnen kann, muss diesen Umsatzausfall über einen höheren Stundensatz auffangen — der Rechner berücksichtigt das direkt über das Feld „Abrechenbarer Anteil“.

Sind Krankenversicherung und Rente im Ergebnis enthalten?

Über die Rücklage-Angabe (Prozentsatz vom Wunschgehalt) kannst du eine grobe Reserve für Kranken-/Rentenversicherung und Steuern einrechnen. Für eine genaue Beitragshöhe solltest du deine individuellen Sätze bei Krankenkasse und Steuerberatung erfragen.

Passend dazu: Excel-Rechnungsvorlage nach § 19 UStG, um den berechneten Stundensatz direkt sauber abzurechnen.

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